Lötverfahren verbinden Werkstoffe, ohne deren Schmelzpunkt zu erreichen. Entscheidend ist die Kombination aus Lotmaterial, Löttemperatur und Verfahren – abgestimmt auf Werkstoff, Geometrie und Beanspruchung.
Anhand typischer Anwendungen zeigen wir, wann welches Lötverfahren sinnvoll ist und worauf es bei der Auswahl ankommt.
Ohne den richtigen Zusatz keine stabile Lösung.
Neben dem Lötverfahren spielt das Lotmaterial eine zentrale Rolle. Es bestimmt maßgeblich Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Einsatztemperatur der Verbindung.
capilla bietet Lotwerkstoffe für unterschiedlichste Anwendungen – abgestimmt auf Werkstoffpaarung, Verfahren und Betriebsbedingungen.
Automatisierte Schweißverfahren im capilla LKZ
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für automatisierte Beschichtung und Fertigung.
Hier werden Bauteile mit laserbasierten Verfahren gezielt aufgebaut, vergütet und optimiert. Prozesse, Materialauftrag und Ergebnisse lassen sich dabei präzise steuern.
So entstehen Lösungen, die über klassische Schweißverfahren hinausgehen und in dieser Form mit Standardansätzen nicht realisierbar sind.
Das passende Lötverfahren finden
Sie sind unsicher, welches Lötverfahren für Ihre Anwendung geeignet ist?
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des richtigen Verfahrens und des passenden Lotwerkstoffs.
Häufige Fragen zu Lötverfahren
Weichlöten arbeitet unter 450 °C und eignet sich für elektrische Verbindungen und leichte Bauteile. Hartlöten erfolgt bei höheren Temperaturen und erzeugt deutlich festere, mechanisch belastbare Verbindungen.
Induktionslöten eignet sich besonders für Serienanwendungen mit hoher Reproduzierbarkeit. Die kontaktlose Erwärmung schützt empfindliche Bereiche und ermöglicht kurze Taktzeiten.
Das hängt von der Werkstoffpaarung, der geforderten Festigkeit und den Betriebsbedingungen ab. capilla berät Sie bei der Auswahl des optimalen Lotwerkstoffs für Ihre Anwendung.
Ofenlöten ist besonders wirtschaftlich bei größeren Stückzahlen oder komplexen Bauteilen, die gleichmäßig und kontrolliert erwärmt werden müssen. Die Schutzatmosphäre verhindert Oxidation und sichert gleichbleibende Qualität.
Das Verfahren bestimmt Temperaturführung, Wärmeeinbringung und Abkühlverhalten – alles entscheidend für Gefüge und Festigkeit der Lötverbindung. Die richtige Verfahrenswahl verhindert Eigenspannungen und Rissbildung.