Branchenlösungen für die Abwassertechnik
In Kläranlagen und abwassertechnischen Anlagen arbeiten Bauteile wie Pumpen, Förderschnecken, Rührwerke und Räumeranlagen unter Dauerbelastung. Feuchtigkeit, abrasive Feststoffe, korrosive Medien und aggressive Gase wie Schwefelwasserstoff setzen den Komponenten täglich zu.
Die Folge sind Abrasion durch Sand und Feststoffe, Korrosion durch Chemikalien und Feuchtigkeit sowie Kavitation und Erosion an Pumpen und strömungsbelasteten Bauteilen. Verschleiß führt zu sinkender Förderleistung und im schlimmsten Fall zum ungeplanten Stillstand der Anlage.
Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.
Typische Schweißfehler und wie wir sie vermeiden
Eine dauerhafte Instandsetzung in der Abwassertechnik gelingt nur mit der richtigen Prozessführung. Zwei Fehlerbilder treten besonders häufig auf, beide lassen sich mit der passenden Vorgehensweise sicher vermeiden.
Problem: Abplatzungen der Verschleißschicht
Eine unpassende Schichtkombination oder eine schlechte Anbindung an den Grundwerkstoff führt dazu, dass die Schutzschicht unter abrasiver und stoßender Belastung abplatzt. Das Bauteil ist dann schneller verschlissen als zuvor.
Unsere Lösung: Abgestimmter Schichtaufbau
Eine zähe Pufferlage gleicht Spannungen zum Grundwerkstoff aus, eine harte Decklage widersteht der Abrasion. So bleibt die Schicht auch unter wechselnder Belastung dauerhaft haften.
Problem: Risse durch falsche Wärmeführung
Wird ein Bauteil ungleichmäßig erwärmt oder kühlt zu schnell ab, verändern sich Gefüge und Eigenspannungen. Gerade bei Guss und höher legierten Werkstoffen, wie sie in der Abwassertechnik häufig vorkommen, wird die Naht dadurch rissanfällig.
Unsere Lösung: Kontrollierte Wärmeführung
Mit Vorwärmen und abgestimmten Schweißparametern halten wir die Eigenspannungen niedrig und senken die Rissgefahr, abgestimmt auf den jeweiligen Grundwerkstoff.
Passende Schweißzusätze für Pumpen, Förderschnecken und Rührwerke
Verschleißschutz in der Abwassertechnik funktioniert nur, wenn er zum Bauteil passt. Wir wählen Verschleißschutz, Schweißverfahren und Zusatzwerkstoff anwendungsbezogen aus, je nach Medium, Belastung und Verschleißart. Gegen aggressive Medien wie Klärschlamm, Säuren und Salze setzen wir korrosionsbeständige Auftragsschichten ein, gegen Abrasion durch Sand und Kies verschleißfeste Legierungen. Wirken beide Belastungen gleichzeitig, kombinieren wir die Eigenschaften in einer abgestimmten Schichtlösung. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.
Korrosion
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Metall-Metall-Reibverschleiß
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Schlagbeanspruchung
Produkte anzeigenErsatz- und Verschleißteile für die Abwassertechnik
Unser Portfolio reicht von Pumpen und Laufrädern über Förderschnecken und Schneckenpressen bis zu Rührwerken und Räumeranlagen. Dazu kommen Dekanter, Pumpengehäuse sowie Rohrleitungen und Armaturen. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:
Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.
Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.
Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.
Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?
Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.
Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.
Darum capilla
Ganzheitlicher Ansatz
Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.
Fokus auf Verschleiß
Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.
Praxisnahe Beratung
Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.
Eigene Technologien
Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.
capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation
Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.
Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.
Häufige Fragen zum Verschleißschutz in der Abwassertechnik
Instand setzen lassen sich Schneckenpressen, Dekanter, Pumpengehäuse, Laufräder, Förderschnecken, Rührwerke sowie Rohrleitungen und Armaturen. Verschlissenes Material wird mit verschleißfesten Schweißzusätzen aufgebaut und anschließend mechanisch nachbearbeitet. capilla setzt beschädigte und verschlissene Bauteile schweißtechnisch instand, statt sie komplett zu ersetzen.
Je nach Bauteil und Aufgabe arbeiten wir mit MIG, MAG und WIG sowie mit Laserpulver- und Laserdraht-Auftragschweißen. Hartauftragschweißen und Panzerung bringen verschleißfeste Schichten gezielt dort auf, wo Abrasion und Korrosion am stärksten wirken. capilla wählt das Verfahren passend zu Grundwerkstoff, Bauteil und Einsatzbedingungen aus.
Beim Auftragschweißen wird eine verschleißbeständige Schicht auf ein Bauteil aufgebracht, um seine Standzeit zu verlängern. Sinnvoll ist das überall dort, wo Bauteile durch Abrasion, Korrosion oder Kavitation verschleißen, etwa an Pumpenrädern, Förderschnecken und Rohrleitungen. capilla setzt Auftragschweißen gezielt zum Verschleißschutz in der Abwassertechnik ein.
In Kläranlagen wirken Abrasion durch Sand und Feststoffe, Korrosion durch Feuchtigkeit und Chemikalien, Kavitation an Pumpen, Erosion durch hohe Strömungsgeschwindigkeiten sowie Schlag- und Prallverschleiß. Mit dem passenden Schichtaufbau lassen sich diese Belastungen gezielt abfangen. capilla stimmt den Verschleißschutz auf das jeweilige Beanspruchungskollektiv des Bauteils ab.
Gegen Korrosion durch aggressive Medien werden nickel- und kobaltbasierte Legierungen eingesetzt, die auch bei Klärschlamm und Säuren beständig bleiben. Gegen Abrasion durch Sand und Kies kommen eisenbasierte Hartauftragsschichten zum Einsatz. Bei kombinierter Belastung wird mehrlagig aufgebaut: eine korrosionsbeständige Pufferlage trägt, eine harte Decklage widersteht der Abrasion. capilla setzt die Legierung passend zum Medium und zur Belastung zusammen.
Förderschnecken werden durch gezieltes Hartauftragschweißen an Schneckenflügeln und Trogwand instand gesetzt. Verschlissenes Material wird mit verschleißfesten Schweißzusätzen aufgebaut und anschließend mechanisch nachbearbeitet. So lässt sich die Förderleistung wiederherstellen, ohne die komplette Schnecke zu tauschen. capilla setzt Förderschnecken gezielt dort instand, wo der Verschleiß am stärksten ist.
Ja, Pumpen, Laufräder und Pumpengehäuse lassen sich häufig durch Schweißtechnik und anschließende mechanische Bearbeitung instand setzen. Eine zähe Pufferlage gleicht Spannungen zum Grundwerkstoff aus, eine harte Decklage widersteht der Abrasion durch Sand und Klärschlamm. capilla setzt Pumpenbauteile mit korrosions- und abrasionsfesten Legierungen instand.
Bearbeitet werden Baustahl, Edelstahl, Duplex, Guss und Verschleißstähle. Schweißzusatz und Wärmeführung werden auf den jeweiligen Grundwerkstoff abgestimmt, damit die Schicht hält und keine Risse entstehen. capilla wählt Verfahren und Zusatzwerkstoff passend zum Werkstoff des Bauteils aus.
Ja, viele Instandsetzungen lassen sich direkt vor Ort durchführen, um Stillstandszeiten zu reduzieren. Gerade in Kläranlagen, wo Ausfälle kritisch sind, ermöglicht der Vor-Ort-Service die Instandsetzung in vorhandenen Wartungsfenstern. capilla bietet einen Vor-Ort-Service für die Instandsetzung beanspruchter Bauteile.
Eine Instandsetzung lohnt sich überall dort, wo Bauteile groß, teuer oder schwer beschaffbar sind, etwa an Pumpen, Förderschnecken, Dekantern und Rührwerken. Der gezielte Hartauftrag verlängert die Standzeit deutlich und ist meist wirtschaftlicher als ein Komponententausch. capilla prüft für Ihr Bauteil, ob eine Instandsetzung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.