Branchenlösungen für die Baustoffindustrie

Branchenlösungen für die Baustoffindustrie

Brecher, Mühlen und Mischer der Baustoffindustrie verarbeiten täglich tonnenweise Klinker, Zement, Schotter und Sand. Diese mineralischen Schüttgüter sind hart und kantig. Sie schleifen Bauteile ab, und in Brechwerkzeugen kommt massive Schlagbeanspruchung dazu.

Mit jeder Betriebsstunde verlieren Mahlwalzen ihr Profil, Brecherplatten ihre Kontur und Schurren ihre Wandstärke. Ungeplant gewechselt, kostet das Produktion und Geld.

Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.

Typische Schweißfehler an Brechern, Mühlen und Förderelementen

Karbidreiche Hartauftragsschichten halten in Brechern und Mühlen nur, wenn die Wärmeführung stimmt. Das mit Abstand häufigste Schadensbild der Baustoffindustrie entsteht genau hier. Wir zeigen, woran es liegt und wie wir es verhindern.

Problem: Risse durch falsche Wärmeführung und Aufmischung

Karbidreiche Hartauftragsschichten an Mahlwalzen, Brecherwalzen und Panzerleisten reagieren empfindlich auf die Wärmeführung. Wird ungleichmäßig erwärmt, zu schnell abgekühlt oder die Schicht zu stark mit dem Grundwerkstoff aufgemischt, entstehen Gefügespannungen und die harte Decklage reißt.

Unsere Lösung: Kontrollierte Wärmeführung und definierte Aufmischung

Mit Vorwärmen, abgestimmten Schweißparametern und einem kontrollierten Aufmischungsgrad halten wir die Eigenspannungen niedrig und sichern die Rissfreiheit der Hartauftragsschicht.

Passende Schweißzusätze für Brecher, Mühlen und Förderelemente

Klinker, Rohmehl, Schotter oder Sand: Jedes Schüttgut greift die Bauteile anders an. Deshalb richtet capilla Zusatzwerkstoff, Schweißverfahren und Schichtaufbau nach der Schüttgutspezifikation aus, nicht nach einem Standardrezept. Wo Feinabrasion dominiert, kommen karbidreiche Decklagen zum Einsatz; wo Brecher schlagen, zähere Legierungen mit Pufferlage. Bei gemischter Beanspruchung wird ein- oder mehrlagig aufgebaut, abgestimmt auf den Grundwerkstoff. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.

Ersatz- und Verschleißteile für die Baustoffindustrie

Mühlen, Brecher und Mischer in der Zement- und Baustoffproduktion sind extremer Abrasion ausgesetzt. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:

Unsere Leistungen für Verschleißschutz und Instandsetzung

Vom ersten Befund bis zum einsatzfertigen Bauteil: In der Baustoffindustrie entscheidet die Mahl- und Brechbelastung, ob Auftragsschweißen, Reparatur oder Neufertigung der wirtschaftlichste Weg ist. Unsere Leistungen greifen ineinander und lassen sich auf jedes Aggregat zuschneiden.

Analyse und Beratung

Analyse und Beratung

Analyse und Beratung

Reverse Engineering, Bauteil- & Werkstoffprüfung schaffen die Grundlage für jede weitere Bearbeitung.

Zu unseren Analyseverfahren
Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung, Retrofit, Verschleißschutz und Reparaturschweißen bringen verschlissene Bauteile zurück in den Einsatz und machen sie widerstandsfähiger für kommende Belastungen.

Zu Instandsetzung-Lösungen
Schweißverfahren

Schweißverfahren

Schweißverfahren

Mit dem Auftragschweißen bringen wir verschleißfeste Funktionsschichten gezielt dort auf, wo Bauteile am stärksten beansprucht werden.

Zu den Schweißverfahren

Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung

Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.

Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.

Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.

Mehr über das capilla LKZ
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Andreas Frische
Technische Leitung

Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?

Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.

Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.

+49 5202 97790-54
Erreichbar von 07:45 - 16:30 Uhr
a.frische@capilla-gmbh.de
Erreichbar von 07:45 - 16:30 Uhr

Darum capilla


                                        Ganzheitlicher Ansatz

Ganzheitlicher Ansatz

Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.


                                        Fokus auf Verschleiß

Fokus auf Verschleiß

Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.


                                        Praxisnahe Beratung

Praxisnahe Beratung

Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.


                                        Eigene Technologien

Eigene Technologien

Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.

capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation

Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.

Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.

capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation

Häufige Fragen zum Verschleißschutz in der Baustoffindustrie

Branchenlösungen für die Baustoffindustrie umfassen verschleißfeste Hartauftragsschichten, Reparaturschweißen und bauteilspezifische Schweißzusätze für Zementwerke, Betonwerke, Kies- und Sandwerke, Asphaltmischanlagen sowie Recyclinganlagen für Bauschutt. Eingesetzt werden sie an stark beanspruchten Aggregaten wie Backenbrechern, Prallbrechern, Walzenmühlen und Vertikalwälzmühlen sowie in der gesamten Schüttguttechnik, mit dem Ziel längerer Standzeiten und reduzierter Stillstände.

In Brechanlagen wie Backen-, Prall- und Hammerbrechern dominiert Schlagbeanspruchung, in Mahlanlagen wie Walzenmühlen, Vertikalwälzmühlen und Kugelmühlen feinabrasiver Verschleiß durch Klinker, Zement und Rohmehl. In Schurren, Schnecken und Förderelementen der Schüttguttechnik kommt Gleitverschleiß durch kontinuierliche Schüttgutförderung hinzu. Häufig treten Abrasion und Schlag kombiniert auf: Schichtaufbau und Legierung müssen entsprechend ausgelegt sein.

Der Verschleißschutz wird auf das jeweilige Schüttgut abgestimmt: Körnung, Härte und Aufprallenergie entscheiden über Legierung und Schichtaufbau. Bei feinabrasiven Schüttgütern aus der Zementproduktion und Klinkermahlung (Klinker, Zement, Rohmehl) kommen karbidreiche Hartauftragsschichten zum Einsatz, bei schlagbeanspruchenden Schüttgütern in Kies- und Sandwerken oder Bauschutt-Recyclinganlagen (Schotter, Bauschutt, Splitt) zähere Legierungen mit Pufferlage. Bei Mischbelastung wird der Verschleißschutz mehrlagig aufgebaut.

In Brechanlagen sind Backenplatten, Prallleisten, Brecherwalzen und Schlagkörper am stärksten beansprucht. In Walzen- und Vertikalwälzmühlen unterliegen Mahlwalzen, Mahlbahnen und Mühlenböden hoher Abrasion. In der Schüttguttechnik treffen Materialfluss und Verschleiß an Schurren, Schnecken, Panzerleisten, Schleißblechen, Siebblechen, Trichterblechen und Rohrbögen aufeinander; in der Aufbereitung zusätzlich an Radladerleisten. Diese Verschleißteile lassen sich durch Auftragsschweißen schützen oder instandsetzen.

Mahlwalzen in Walzenmühlen und Vertikalwälzmühlen (VRM) der Zementindustrie werden mit mehrlagigen Hartauftragsschichten geschützt: eine zähe Pufferlage gleicht Spannungen zum Grundwerkstoff aus, darüber liegt eine harte, karbidreiche Decklage gegen Abrasion durch Klinker und Rohmehl. Legierung und Schichtdicke werden auf die jeweilige Mühle und das Mahlgut ausgelegt, häufig als gezielter Profilauftrag an den am stärksten beanspruchten Zonen.

Eingesetzt werden hochlegierte, chromkarbidreiche oder komplexkarbidische Fülldrähte und Elektroden, abgestimmt auf das Verhältnis von Abrasion zu Schlag. In der Zementproduktion und an Vertikalwälzmühlen dominieren Schweißzusätze mit hohem Karbidanteil gegen Feinabrasion, in Prall- und Hammerbrechern der Kies- und Bauschuttaufbereitung zähere Matrizen mit Pufferlage. Eine vorgelagerte Bauteil- und Werkstoffanalyse stellt sicher, dass Schweißzusatz und Schichtaufbau zur konkreten Anwendung passen.

Auftragsschweißen lohnt sich bei großen, teuren und stark beanspruchten Bauteilen in Zementwerken, Kies- und Sandwerken sowie Bauschutt-Recyclinganlagen: Mahlwalzen in Walzen- und Vertikalwälzmühlen, Brecherwalzen, Backen- und Prallplatten, Hammerbrecher-Werkzeuge sowie Mischerflügel und Panzerleisten. Der gezielte Nachauftrag verlängert die Standzeit um ein Vielfaches und ist meist deutlich wirtschaftlicher als ein Austausch, inklusive kürzerer Stillstandszeiten.

An Brechern, Walzenmühlen und Vertikalwälzmühlen in der Zementindustrie wird der Verschleißschutz mehrlagig ausgeführt: eine zähe Pufferlage gleicht unterschiedliche Grundwerkstoffe und Spannungen aus, darüber liegt eine harte, karbidreiche Decklage gegen Abrasion durch Klinker, Rohmehl oder Schotter. Bei reiner Schlagbeanspruchung an Prall- und Hammerbrechern in der Kies- oder Bauschuttrecyclingproduktion wird der Hartauftrag zäher und mit geringerem Karbidanteil ausgelegt.

Für Schnecken, Rutschen und Schurren in Schüttgutanlagen der Baustoffindustrie werden chromkarbidreiche oder komplexkarbidische Fülldrähte eingesetzt, abgestimmt auf das geförderte Schüttgut. Bei feinabrasiven Medien aus Zementproduktion oder Klinkermahlung dominieren hohe Karbidanteile, bei stoßbeanspruchten Rutschen in der Kies- und Schotteraufbereitung zähere Legierungen mit Pufferlage. So bleiben Materialfluss und Standzeit auch bei kontinuierlicher Schüttgutförderung stabil.

Branchenlösungen für Zementwerke umfassen verschleißfeste Auftragsschichten und Reparaturschweißen für Mahlwalzen, Mahlbahnen, Mühlenböden, Mischerflügel, Schurren und Schleißbleche, insbesondere in Vertikalwälzmühlen, Walzenmühlen und Kugelmühlen. Die Auslegung erfolgt nach Klinker- bzw. Rohmehl-Spezifikation, häufig mehrlagig mit definierter Härteverteilung von zäher Pufferlage zu harter Decklage. Ziel sind hohe Standzeiten und planbare Wartungsintervalle in der laufenden Zementproduktion.