Branchenlösungen für die Keramik- und Feuerfestindustrie
In der Keramik- und Feuerfestindustrie laufen feinkörnige Rohstoffe wie Ton, Schamotte, Magnesit und Korund in großen Mengen durch Pressen, Mühlen und Mischer. Dieser feine, mineralische Werkstoff wirkt wie Schleifpapier auf jede Stahloberfläche.
Schnecken und Mundstücke verlieren ihre Maßhaltigkeit, Mahlringe und Auskleidungen werden dünn, und in Zyklonen frisst sich der Strömungsverschleiß durch den Stahlmantel. Das kostet Standzeit und Produktqualität.
Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.
Typische Schweißfehler an Pressen, Mühlen und Zyklonen
Bei feinabrasiven Rohstoffen entscheidet die Qualität der Hartauftragsschicht über ihre Standzeit. Zwei Schadensbilder treten in der Keramik- und Feuerfestindustrie besonders häufig auf, beide lassen sich mit der richtigen Vorgehensweise sicher vermeiden.
Problem: Mineralische Unterwanderung
Hat die Auftragsschicht Poren oder Risse, dringen feinabrasive Partikel in den Übergang zum Grundwerkstoff ein. Sie unterwandern die Schicht, lösen sie vom Bauteil und der Verschleißschutz versagt von unten.
Unsere Lösung: Homogene Schicht mit Pufferlage
Mit einer porenfreien, homogenen Hartauftragsschicht, sauberer Schweißtechnik und einer abgestimmten Pufferlage bleibt der Übergang dicht. So kann das Mineral die Schicht nicht unterwandern.
Problem: Abplatzungen durch falsche Schichtkombination
Passen Härte und Zähigkeit nicht zusammen, fehlt die Pufferlage oder stimmt die Wärmeführung nicht, platzt die harte Decklage unter der Dauerbelastung ab. Das Bauteil verschleißt dann schneller als ohne Schutz.
Unsere Lösung: Abgestimmter, mehrlagiger Aufbau
Hochlegierte Schweißzusätze mit passender Härte und Zähigkeit, sauberes Vorwärmen und langsames Abkühlen halten die Schicht fest. Bei stark beanspruchten Bauteilen bauen wir sie mehrlagig auf.
Passende Schweißzusätze für Schnecken, Mühlen und Mischer
In der Keramik- und Feuerfestindustrie ist die Belastung fast immer feinabrasiv: Ton, Schamotte, Magnesit und Korund tragen Bauteile gleichmäßig und unaufhaltsam ab. Schweißzusatz und Schichtaufbau richten wir nach dem konkreten Rohstoff aus. Gegen Feinabrasion setzen wir chromkarbidreiche bis komplexkarbidische Decklagen ein, darunter eine zähe Pufferlage gegen Abplatzungen und mineralische Unterwanderung. Je nach Rohstoff und Bauteil kombinieren wir die Legierungssysteme. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.
Korrosion
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Metall-Metall-Reibverschleiß
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Schlagbeanspruchung
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Temperatur
Produkte anzeigenErsatz- und Verschleißteile für die Keramik- und Feuerfestindustrie
Feinkörnige Rohstoffe und hohe Drücke verschleißen Misch-, Mahl- und Pressanlagen stark. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:
Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.
Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.
Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.
Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?
Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.
Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.
Darum capilla
Ganzheitlicher Ansatz
Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.
Fokus auf Verschleiß
Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.
Praxisnahe Beratung
Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.
Eigene Technologien
Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.
capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation
Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.
Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.
Häufige Fragen zum Verschleißschutz in der Keramik- und Feuerfestindustrie
Branchenlösungen für die Keramik- und Feuerfestindustrie umfassen homogene Hartauftragsschichten, Reparaturschweißen und hochlegierte Schweißzusätze für die Produktionsanlagen. Eingesetzt werden sie an Schneckenpressen, Strangpressen, Mischern, Mühlen und Zyklonen, an denen feinabrasive mineralische Rohstoffe besonders hohen Verschleiß verursachen. Ziel sind längere Standzeiten, weniger Wartung und eine wirtschaftliche Instandhaltung der Anlagen in der Keramikindustrie, Feuerfestindustrie und Ziegelindustrie.
In der Keramik- und Feuerfestindustrie dominiert Feinabrasion durch mineralische Rohstoffe wie Ton, Schamotte, Magnesit und Korund. Schneckenpressen, Strangpressen, Mischer und Mühlen sind dieser Belastung am stärksten ausgesetzt, weil dort große Mengen feinkörnigen Materials kontinuierlich verarbeitet werden. Hinzu kommt der Strömungsverschleiß in Zyklonen und Rohrleitungen, in denen feinabrasive Partikel mit hoher Geschwindigkeit auf den Stahlmantel treffen.
Schneckenpressen und Strangpressen werden durch homogene Hartauftragsschichten auf Schnecken und Mundstücken geschützt. Hochlegierte Schweißzusätze widerstehen der Feinabrasion durch den feuchten, mineralischen Rohstoff und verlängern die Standzeit deutlich. Bei stark beanspruchten Mundstücken in der Ziegelindustrie wird der Hartauftrag gezielt an den Austrittszonen platziert, um Maßhaltigkeit und Strangqualität dauerhaft zu sichern.
Mühlen und Mahlwerke werden durch Auftragschweißen an Mahlringen, Mahlschüsseln und Auskleidungen geschützt. Bei feinabrasiven Rohstoffen wie Quarzsand, Schamotte oder Korund kommen karbidreiche Hartauftragsschichten zum Einsatz, die der mineralischen Unterwanderung standhalten. So lassen sich Mahlleistung und Produktqualität in der Keramikindustrie und Feuerfestindustrie über lange Standzeiten stabil halten.
Für die Keramik- und Feuerfestindustrie werden hochlegierte Schweißzusätze eingesetzt, die auf Feinabrasion und mineralische Unterwanderung ausgelegt sind. Je nach Rohstoff und Bauteil kommen unterschiedliche Legierungen zum Einsatz, von chromkarbidreichen Fülldrähten bis zu komplexkarbidischen Werkstoffen für besonders feinabrasive Belastungen. Entscheidend ist die Kombination aus harter Decklage und einer abgestimmten Pufferlage, die Abplatzungen verhindert.
Mischer und Mischwerkzeuge werden durch gezielten Hartauftrag an den Kontaktflächen geschützt. Auskleidungen, Mischwerkzeuge und Wellen erhalten karbidreiche Decklagen gegen die feinabrasive Belastung durch den Rohstoffmix. So bleiben Mischgüte und Maßhaltigkeit über lange Standzeiten stabil, ohne dass Bauteile vorzeitig getauscht werden müssen.
In der Ziegelindustrie sind vor allem Schnecken, Mundstücke, Mischwerkzeuge und Ziegelschaber stark beansprucht. Der nasse, feinabrasive Ton verursacht eine hohe Feinabrasion an allen Förder- und Pressbauteilen aus Stahl. Auftragschweißen mit hochlegierten Schweißzusätzen stellt Maßhaltigkeit und Standzeit wirtschaftlich wieder her und verlängert die Nutzungsdauer dieser Verschleißteile deutlich.
Mineralische Unterwanderung entsteht, wenn feinabrasive Partikel den Übergang zwischen Auftragsschicht und Grundwerkstoff angreifen. Vermieden wird das durch homogene Hartauftragsschichten ohne Poren oder Risse, eine saubere Schweißtechnik mit abgestimmten Parametern und eine geeignete Pufferlage zwischen Grundwerkstoff und harter Decklage. So bleibt die Schicht auch bei langer Belastungsdauer dicht und schützt das Bauteil zuverlässig.
Abplatzungen entstehen meist durch falsche Schichtkombination, ungeeignete Wärmeführung oder fehlende Pufferlage. Verhindert werden sie durch hochlegierte Schweißzusätze mit passender Härte und Zähigkeit, sauberes Vorwärmen des Grundwerkstoffs und langsames, kontrolliertes Abkühlen. Bei stark beanspruchten Bauteilen in Schneckenpressen, Mühlen und Zyklonen ist ein mehrlagiger Aufbau Standard.
Auftragschweißen lohnt sich in der Keramik- und Feuerfestindustrie überall dort, wo feinabrasive Rohstoffe planbaren Verschleiß an Stahlbauteilen verursachen. Klassische Anwendungen sind Schnecken und Mundstücke an Schneckenpressen und Strangpressen, Mahlringe und Mahlschüsseln in Mühlen, Mischwerkzeuge und Auskleidungen sowie Stahlmäntel von Zyklonen. Der gezielte Nachauftrag mit hochlegierten Schweißzusätzen verlängert die Standzeit deutlich und ist meist wirtschaftlicher als ein Komponententausch.