Verschleißschutz-Lösungen für Recyclinganlagen

Verschleißschutz-Lösungen für Recyclinganlagen

In der Recyclingindustrie treffen Bauteile auf alles, was der Abfallstrom hergibt: Altholz, Sekundärbrennstoffe, Bauschutt und Metallschrott. Das Mischmaterial wirkt extrem abrasiv, und an Rotormessern, Schredderhämmern und Ambossen kommt harte Schlagbelastung dazu.

Rotormesser werden stumpf, Schredderhämmer brechen aus und Siebkörbe reißen. Jeder Ausfall im Schredder oder in der Sieb- und Trenntechnik stoppt den Durchsatz der ganzen Anlage.

Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.

Typische Schweißfehler an Schredder- und Zerkleinerungsbauteilen

An hart beanspruchten Rotormessern, Schredderhämmern und Panzerungen entscheidet der Schichtaufbau über die Standzeit. Das häufigste Schadensbild der Recyclingindustrie entsteht genau hier. Wir zeigen, woran es liegt und wie wir es verhindern.

Problem: Risse und Ausbrüche an Hartauftragschichten

Fehlt die zähe Pufferlage, passt die Schichtkombination nicht oder läuft die Wärmeführung unkontrolliert, reißt die harte Decklage unter der Schlagbelastung im Schredder und bricht aus. Das Bauteil verliert seinen Schutz schlagartig.

Unsere Lösung: Mehrlagiger Aufbau aus Pufferlage und Decklage

Eine zähe Grundschicht fängt die Schlagenergie ab, darüber widersteht eine harte Decklage der Abrasion. Mit abgestimmten Schweißparametern und passendem Zusatzwerkstoff bleibt die Schicht auch unter Schlag und Mischmaterial stabil.

Passende Schweißzusätze für Rotormesser, Schredderhämmer und Siebkörbe

In der Recyclingindustrie bestimmt das Recyclinggut die Belastung: feinabrasiver Bauschutt, schlagende Metallteile, faseriges Altholz oder Sekundärbrennstoffe. Schweißzusatz und Schichtaufbau richten wir nach diesem Mischmaterial aus, nach dem Prinzip Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation. Bei feinabrasivem Material kommen karbidreiche Hartauftragschichten zum Einsatz, bei schlagdominierter Belastung an Schredderhämmern und Ambossen zähere Legierungen mit Pufferlage. Meist wird mehrlagig aufgebaut. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.

Ersatz- und Verschleißteile für die Recyclingindustrie

Schüttgüter und gemischte Materialien belasten Recyclinganlagen dauerhaft. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:

Unsere Leistungen für Verschleißschutz und Instandsetzung

Ob ausgebrochener Schredderhammer, stumpfes Rotormesser oder durchgescheuerter Siebkorb: In der Recyclingindustrie führt je nach Bauteil ein anderer Weg zum Ziel. Analyse, Instandsetzung und Schweißverfahren greifen ineinander, von der endkonturnahen Reparatur bis zum Neuteil.

Analyse und Beratung

Analyse und Beratung

Analyse und Beratung

Reverse Engineering, Bauteil- & Werkstoffprüfung schaffen die Grundlage für jede weitere Bearbeitung.

Zu unseren Analyseverfahren
Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung und Fertigung

Instandsetzung, Retrofit, Verschleißschutz und Reparaturschweißen bringen verschlissene Bauteile zurück in den Einsatz und machen sie widerstandsfähiger für kommende Belastungen.

Zu Instandsetzung-Lösungen
Schweißverfahren

Schweißverfahren

Schweißverfahren

Mit dem Auftragschweißen bringen wir verschleißfeste Funktionsschichten gezielt dort auf, wo Bauteile am stärksten beansprucht werden.

Zu den Schweißverfahren

Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung

Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.

Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.

Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.

Mehr über das capilla LKZ
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Andreas Frische
Technische Leitung

Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?

Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.

Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.

+49 5202 97790-54
Erreichbar von 07:45 - 16:30 Uhr
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Darum capilla


                                        Ganzheitlicher Ansatz

Ganzheitlicher Ansatz

Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.


                                        Fokus auf Verschleiß

Fokus auf Verschleiß

Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.


                                        Praxisnahe Beratung

Praxisnahe Beratung

Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.


                                        Eigene Technologien

Eigene Technologien

Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.

capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation

Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.

Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.

capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation

Häufige Fragen zum Verschleißschutz in der Recyclingindustrie

In der Recyclingindustrie wirkt extreme Abrasion durch Mischmaterialien wie Altholz, Sekundärbrennstoffe, Bauschutt und Metallschrott. Hinzu kommen Schlagbelastung an Rotormessern, Schredderhämmern und Ambossen sowie kontinuierlicher Materialfluss in Fördereinrichtungen. Diese Mischung aus Abrasion und Schlag stellt höchste Anforderungen an Schichtaufbau und Schweißzusatz.

Besonders verschleißanfällig sind Rotormesser, Statormesser, Gegenmesser, Schredderhämmer und Ambosse in Zerkleinerungsanlagen, dazu Siebkörbe und Bodenroste in der Sieb- und Trenntechnik. In der Materialhandhabung trifft es Prallwände, Schubböden und Auskleidungen. Diese Bauteile lassen sich durch Panzerung und Auftragschweißen schützen oder instandsetzen.

Bauteile in der Recyclingindustrie werden durch mehrlagige Hartauftrag- und Funktionsschichten geschützt. Eine zähe Grundschicht trägt die Belastung, eine harte Decklage widersteht der extremen Abrasion durch Mischmaterialien. So entstehen Schichten, die sowohl Schlag durch Schredderhämmer und Rotormesser als auch Abrasion durch Altholz oder Sekundärbrennstoffe dauerhaft aushalten.

Verschleißschutz bringt im Recycling deutlich weniger Verschleiß und längere Laufzeiten an Rotormessern, Schredderhämmern, Siebkörben und Prallwänden. Anlagen laufen über längere Wartungsintervalle stabil, ungeplante Stillstände sinken und der Durchsatz bleibt auch bei wechselnden Mischmaterialien konstant.

Typische Fehler sind Risse und Ausbrüche an Hartauftragschichten, besonders an Rotormessern, Schredderhämmern und Panzerungen in Zerkleinerungsanlagen. Sie entstehen meist durch falsche Schichtkombination, fehlende Pufferlage oder unkontrollierte Wärmeführung bei der Anwendung in der Recyclingindustrie.

Risse und Ausbrüche an Schredderhämmern, Rotormessern und Ambossen werden durch einen mehrlagigen Aufbau aus zäher Grundschicht und harter Decklage vermieden. Die zähe Pufferlage fängt Schlagenergie ab, die Decklage widersteht der Abrasion. Hinzu kommen abgestimmte Schweißparameter und passende Schweißzusätze für die jeweilige Belastung im Schredder.

In der Recyclingindustrie ist regelmäßige Wartung entscheidend, weil Bauteile wie Rotormesser, Schredderhämmer und Siebkörbe planbar verschleißen. Endkonturnahe Reparaturen durch Auftragschweißen halten Maße und Funktion der Bauteile aufrecht, ohne dass sie komplett getauscht werden müssen. So lässt sich Wartung in vorhandene Stillstandsfenster legen und die Anlagenverfügbarkeit deutlich erhöhen.

Eingesetzt werden Schweißzusätze, die auf die jeweiligen Mischmaterialien abgestimmt sind. Bei feinabrasiven Materialien wie Bauschutt oder mineralischen Anteilen dominieren karbidreiche Hartauftragschichten, bei schlagdominierter Belastung an Schredderhämmern und Ambossen zähere Legierungen. Die Auslegung folgt dem Prinzip Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation, also auf das konkrete Recyclinggut bezogen.

Die Qualität wird durch Prüfungen und klare Prozesse gesichert. Saubere Vorbereitung der Schweißzone, abgestimmte Schweißparameter, passende Schweißzusätze und kontrollierte Wärmeführung sind die Basis. Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Rotoren in Schreddern kommen visuelle Prüfungen und zerstörungsfreie Verfahren hinzu, damit Hartauftragschichten dauerhaft halten.

Auftragschweißen lohnt sich an Rotormessern, Schredderhämmern, Ambossen und Statormessern überall dort, wo Bauteile durch extreme Abrasion und Schlag planbar verschleißen. Der gezielte Nachauftrag mit mehrlagigen Hartauftragschichten verlängert die Standzeit deutlich und ist in der Recyclingindustrie meist wirtschaftlicher als ein Komponententausch, besonders bei großen oder lieferzeitkritischen Bauteilen wie Rotoren.