Verschleißschutz für Schmiedewerkzeuge
Im Gesenkschmieden arbeiten Gesenke, Matrizen und Stempel an der Grenze: Bei jedem Hub treffen hohe Temperaturen und enormer Druck zusammen, und die Werkzeugoberfläche wechselt ständig zwischen heiß und kalt.
Mit jeder Charge nutzen sich Gravuren ab, Kanten brechen aus und Funktionsflächen verlieren ihr Maß. Ein neues Gesenk ist teuer und oft erst nach Wochen lieferbar.
Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.
Typische Schweißfehler an Gesenken und Schmiedewerkzeugen
Beim Aufarbeiten massiver, warmfester Gesenke entscheidet die Wärmeführung über Erfolg oder Ausschuss. Zwei Fehlerbilder treten besonders häufig auf, beide lassen sich mit der richtigen Vorgehensweise sicher vermeiden.
Problem: Heißrisse durch falsche Wärmeführung
Wird vor dem Schweißen nicht ausreichend vorgewärmt, zu schnell abgekühlt oder eine ungeeignete Legierung verwendet, entstehen in der Auftragsschicht Heißrisse. An massiven Gesenken und Gesenkhälften reißt das Werkzeug dann unter den thermischen Spannungen.
Unsere Lösung: Abgestimmte Wärmevor- und Nachbehandlung
Mit kontrolliertem Vorwärmen, passendem Lagenaufbau und langsamem Abkühlen halten wir die thermischen Spannungen niedrig. Warmfeste, duktile Zusätze sichern eine rissfreie Schicht.
Problem: Verzug durch ungleichmäßige Wärmeeinbringung
Wird die Wärme an massiven Gesenken oder Gesenkhälften ungleichmäßig eingebracht, verzieht sich das Werkzeug. Gravuren und Kalibrierzonen verlieren ihr Sollmaß, und die Maßhaltigkeit ist dahin.
Unsere Lösung: Kontrollierte Wärmeführung und präzise Nachbearbeitung
Eine abgestimmte Lagenfolge und gleichmäßige Wärmeführung halten den Verzug klein. Anschließend bringen wir Funktionsflächen durch Fräsen, Schleifen oder Erodieren exakt auf Sollmaß.
Passende Schweißzusätze für Gesenke, Matrizen und Stempel
Im Schmieden dominiert eine besondere Kombination: zyklische Temperaturen bei gleichzeitiger Druckbeanspruchung. Der Zusatzwerkstoff muss warmfest und zugleich zäh sein. Wir wählen ihn nach Grundwerkstoff, Schmiedegut und Belastung am Bauteil. An stark belasteten Funktionsflächen kombinieren wir duktile Pufferlagen mit warmfesten, harten Decklagen. So hält die Schicht den Temperaturwechseln und dem Druck über lange Stückzahlen stand. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.
Korrosion
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Metall-Metall-Reibverschleiß
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Schlagbeanspruchung
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Temperatur
Produkte anzeigenErsatz- und Verschleißteile für das Gesenkschmieden
Im Gesenkschmieden verschleißen Werkzeuge wie Gesenke und Gesenkeinsätze, Vor- und Fertiggesenke, Profilmatrizen und Kalibriereinsätze, Loch- und Pressdorne oder Stanzmesser, Warmscherenmesser und Gratleisten besonders stark. Wir arbeiten sie mit Hartauftrag auf und setzen sie instand. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:
Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.
Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.
Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.
Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?
Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.
Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.
Darum capilla
Ganzheitlicher Ansatz
Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.
Fokus auf Verschleiß
Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.
Praxisnahe Beratung
Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.
Eigene Technologien
Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.
capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation
Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.
Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.
Häufige Fragen zum Verschleißschutz beim Schmieden
An Schmiedewerkzeugen wie Gesenken, Gesenkeinsätzen und Profilmatrizen treten hohe zyklische Temperaturen bei gleichzeitiger Druckbeanspruchung auf. Jeder Schmiedehub bedeutet einen Temperaturwechsel an der Werkzeugoberfläche und zugleich extreme mechanische Last. Diese Kombination erzeugt thermische Spannungen, die zu Werkzeugoberflächenverschleiß und Rissen führen können.
Besonders verschleißanfällig sind Gesenke und Gesenkeinsätze, Gesenkhälften, Vorgesenke und Fertiggesenke. Hinzu kommen Profilmatrizen, Kalibriereinsätze, Lochdorne und Pressdorne sowie Stanzmesser, Warmscherenmesser und Gratleisten. All diese Schmiedewerkzeuge sind im Gesenkschmieden über lange Stückzahlen extremer Beanspruchung ausgesetzt.
Gesenke und Schmiedewerkzeuge werden durch Schweißen mit duktilen und warmfesten harten Zusätzen repariert. Material wird gezielt an verschlissenen Funktionsflächen aufgetragen, anschließend per präziser Nachbearbeitung wieder auf Sollmaß gebracht. So lassen sich Gesenkeinsätze, Profilmatrizen und Stanzmesser mehrfach aufarbeiten, statt sie zu ersetzen.
Kritisch ist eine fehlende oder unzureichende Wärmevor- und Nachbehandlung. Ohne kontrolliertes Vorwärmen und langsames Abkühlen steigt das Risiko der Rissbildung durch thermische Spannungen erheblich, besonders an massiven Gesenken und Gesenkhälften. Auch bei warmfesten Legierungen führen falsche Wärmeführung und ungeeignete Schweißparameter zu Heißrissen und Verzug.
Risse und Verzug an Gesenken werden durch Vorwärmen und langsames Abkühlen vermieden. Eine abgestimmte Wärmevor- und Nachbehandlung reduziert thermische Spannungen, ein passender Lagenaufbau verhindert Heißrisse in der Auftragsschicht. Bei großen Schmiedewerkzeugen entscheidet die Wärmeführung über die spätere Maßhaltigkeit und Lebensdauer.
Für Schmiedewerkzeuge eignen sich warmfeste und zähe Legierungen, die zyklische Temperaturen und Druckbeanspruchung im Gesenkschmieden dauerhaft aushalten. Die Werkstoffwahl richtet sich nach Grundwerkstoff, Schmiedegut und Belastung am konkreten Bauteil. Bei stark belasteten Funktionsflächen werden duktile Pufferlagen mit warmfesten harten Zusätzen kombiniert.
Die Standzeit von Gesenken wird durch gezielte Auftragsschichten an den am stärksten beanspruchten Zonen erhöht. Warmfeste und zähe Legierungen werden genau dort aufgebracht, wo der Werkzeugoberflächenverschleiß am intensivsten wirkt, also an Gravuren, Kalibriereinsätzen und Stempelkanten. So lassen sich Stückzahlen pro Werkzeug deutlich steigern.
Typische Fehler beim Schweißen an Schmiedewerkzeugen sind Heißrisse und Verzug. Heißrisse entstehen durch zu schnelle Abkühlung oder ungeeignete Legierung, Verzug durch ungleichmäßige Wärmeeinbringung an massiven Gesenken oder Gesenkhälften. Beide Fehler reduzieren die Maßhaltigkeit und müssen durch kontrollierte Wärmeführung aktiv vermieden werden.
Die Qualität wird durch Erfahrung und strikte Prozesskontrolle gesichert. Saubere Vorbereitung der Schweißzone, passende warmfeste Legierungen, definierte Vorwärm- und Abkühlparameter sowie ein abgestimmter Lagenaufbau bilden die Basis. Gerade beim Gesenkschmieden, wo Werkzeugkosten und Stückzahlen hoch sind, entscheidet die Prozesskontrolle über die Wirtschaftlichkeit der Instandsetzung.
Die Maßhaltigkeit bleibt durch präzise Nachbearbeitung erhalten. Nach dem Auftragschweißen werden Gesenke, Gesenkeinsätze und Profilmatrizen mechanisch wieder auf Sollmaß gebracht, häufig durch Fräsen, Schleifen oder Erodieren. So lassen sich Funktionsflächen, Gravuren und Kalibrierzonen mit reproduzierbarer Genauigkeit wiederherstellen.