Verschleißschutz-Lösungen für den Werkzeugbau
Im Werkzeugbau zählt jeder Hundertstelmillimeter. Stempel, Matrizen, Schneid- und Stanzmesser arbeiten unter hohem Druck und ständiger Reibung, und schon kleinste Abweichungen an Schneide oder Formfläche zeigen sich sofort im produzierten Teil.
Mit den Stückzahlen nutzen sich Schneidkanten ab, Formflächen verlieren ihr Maß und Konturen werden unscharf. Ein neues Werkzeug ist teuer und in der Serienfertigung kaum kurzfristig zu ersetzen.
Wir liefern Verschleißschutz-Lösungen, Ersatzteile und Schweißzusätze, die genau dort ansetzen und Ihre Bauteile länger im Einsatz halten.
Typische Schweißfehler an Stempeln, Matrizen und Schneidwerkzeugen
Beim Reparaturschweißen von Präzisionswerkzeugen entscheiden Schweißzusatz und Parameter über Maßhaltigkeit und Kantenstabilität. Zwei Fehlerbilder treten besonders häufig auf, beide lassen sich mit der richtigen Vorgehensweise sicher vermeiden.
Problem: Rissbildung durch zu hohe Wärmeeinbringung
Eine ungeeignete Legierung oder zu hohe Wärmeeinbringung führt zu Rissen in der Auftragsschicht. An filigranen Stanz- und Schneidmessern wird das Werkzeug dadurch unbrauchbar, statt länger zu halten.
Unsere Lösung: Kontrollierte Schweißparameter und passender Zusatz
Mit Vorwärmen, abgestimmter Lagenfolge und langsamem Abkühlen halten wir die thermischen Spannungen niedrig. Ein kantenstabiler, rissfreier Schweißzusatz sichert die Schneide.
Problem: Maßabweichungen und falsche Radien
Schon eine kleine Maßabweichung oder ein falsch ausgeführter Radius an Matrizen und Spritzgusswerkzeugen beeinträchtigt die Bauteilqualität in der Serie. Das Werkzeug erfüllt seine Funktion dann nicht mehr.
Unsere Lösung: Präzise Nachbearbeitung und Maßkontrolle
Nach dem Auftragschweißen bringen wir Funktionsflächen durch Fräsen, Schleifen oder Erodieren exakt auf Sollmaß. Maßkontrolle, Schablonen und 3D-Scan sichern Geometrie und Radien ab.
Passende Schweißzusätze für Stempel, Matrizen und Schneidmesser
Im Werkzeugbau zählt vor allem eines: Die Auftragschicht muss homogen, rissfrei und kantenstabil sein. Schneiden müssen scharf, Formflächen maßhaltig und Konturen exakt bleiben. Den Zusatzwerkstoff wählen wir nach Grundwerkstoff, Werkzeugtyp und Belastung. An hochbelasteten Schneidkanten und Formflächen kommen kantenstabile Hartauftragschichten zum Einsatz, abgestimmt auf Stanz-, Umform- oder Spritzgussbelastung. So bleibt die Funktionsfläche über lange Produktionsläufe maßhaltig. Über die folgenden Verschleißarten gelangen Sie zu den passenden Schweißzusätzen für den jeweiligen Einsatzbereich.
Korrosion
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Metall-Metall-Reibverschleiß
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Schlagbeanspruchung
Produkte anzeigen
Temperatur
Produkte anzeigenErsatz- und Verschleißteile für den Werkzeugbau
Im Werkzeugbau verschleißen Werkzeuge wie Stempel und Matrizen, Schneid- und Stanzmesser, Biege- und Umformeinsätze, Kalibriereinsätze sowie Führungsleisten und Auswerfer besonders stark. Wir arbeiten sie mit gezieltem Hartauftrag auf und setzen sie instand. Hier finden Sie passende Verschleiß- und Ersatzteile für Ihre Anlagen:
Voll automatisiertes Auftragschweißen und additive Fertigung
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.
Hier werden Bauteile gezielt vergütet, verschleißfeste Schichten aufgetragen und komplexe Komponenten mittels additiver Verfahren wie 3D Cladding gefertigt.
Das ermöglicht Lösungen, die über klassische Schweißanwendungen hinausgehen und Bauteile nachhaltig leistungsfähiger machen.
Sie haben Verschleißprobleme, wiederkehrende Schäden oder möchten Ihre Anlagen wirtschaftlicher betreiben?
Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Schweißzusätze, bei der Vergütung von Bauteilen und bei der Entwicklung langlebiger Lösungen.
Gemeinsam finden wir den Ansatz, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Anwendung passt.
Darum capilla
Ganzheitlicher Ansatz
Vom Zusatzwerkstoff bis zum fertigen Bauteil – alle Lösungen greifen ineinander.
Fokus auf Verschleiß
Spezialisierung auf Anwendungen mit hoher Abrasion und mechanischer Belastung.
Praxisnahe Beratung
Analyse realer Anwendungen statt theoretischer Empfehlungen.
Eigene Technologien
Laser-Kompetenz-Zentrum für Beschichtung und additive Fertigung.
capilla Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation
Wir arbeiten nicht mit Standardrezepten. Ob Schüttgut, Medium oder Werkstück, entscheidend ist immer die tatsächliche Belastung, die auf das Bauteil wirkt. Korngröße, Härte, Temperatur, Strömung oder chemische Aggressivität bestimmen, welche Verschleißart dominiert und welcher Schutz wirklich passt.
Bevor wir Schweißzusatz, Verfahren und Schichtaufbau festlegen, analysieren wir die Einsatzbedingungen. So entsteht eine Lösung, die zu Ihrem Bauteil passt. Geprüfte Zusatzwerkstoffe und definierte Parameter gehören dazu, bei sicherheitskritischen Bauteilen ergänzt durch normgerechte Dokumentation.
Häufige Fragen zum Verschleißschutz im Werkzeugbau
Im Werkzeugbau bestehen hohe Anforderungen an Präzision und Verschleißfestigkeit. Schweißzusätze müssen homogene, rissfreie und kantenstabile Auftragschichten ergeben, die Stempel, Matrizen, Schneid- und Stanzmesser sowie Umform- und Kalibriereinsätze maßhaltig und funktionssicher halten. Nur so bleiben Werkzeugstandzeit und Werkzeuglebensdauer auch bei hohen Stückzahlen in Stanztechnik und Umformtechnik stabil.
Der größte Werkzeugverschleiß entsteht an den Funktionsflächen: an Schneiden von Schneid- und Stanzmessern, an Formflächen von Stempeln und Matrizen, an Kanten von Kalibriereinsätzen und an Kontaktzonen von Umformeinsätzen. Hinzu kommt Werkzeugoberflächenverschleiß an Stanz- und Biegewerkzeugen sowie an Spritzgusswerkzeugen, wo Reibung und Druck dauerhaft wirken.
Stempel, Matrizen, Schneidwerkzeuge und Schneidmesser werden durch gezielte Hartauftragschichten geschützt. Die Schicht wird genau dort aufgebracht, wo Werkzeugoberflächenverschleiß am stärksten wirkt, und anschließend präzise nachbearbeitet. So bleiben Funktionsflächen und Kanten von Stanz-, Schneid- und Biegewerkzeugen über lange Produktionsläufe maßhaltig.
Im Werkzeugbau werden homogene, rissfreie und kantenstabile Legierungen eingesetzt. Sie sind so ausgelegt, dass Schneidkanten an Stanzmessern und Schneidmessern scharf bleiben, Formflächen an Stempeln und Matrizen maßhaltig sind und Umformeinsätze ihre Geometrie dauerhaft halten. Die Werkstoffwahl richtet sich nach Grundwerkstoff, Werkzeugtyp und Belastung im konkreten Produktionsprozess.
Kritisch sind Rissbildung, falsch ausgeführte Radien und starke Maßabweichungen. An Stanzmessern, Matrizen und Spritzgusswerkzeugen genügt schon eine kleine Abweichung, um die Bauteilqualität in Serie zu beeinträchtigen. Auch ein ungeeigneter Schweißzusatz oder zu hohe Wärmeeinbringung können Werkzeugverschleiß im Anschluss sogar verstärken.
Rissbildung und Maßabweichungen werden durch kontrollierte Schweißparameter vermieden. Vorwärmen, eine abgestimmte Lagenfolge und langsames Abkühlen reduzieren thermische Spannungen, ein passender Schweißzusatz sichert die Kantenstabilität. Gerade bei filigranen Stanzmessern oder Schneidmessern entscheidet die Parameterführung über die Werkzeugstandzeit nach der Reparatur.
Schmiedewerkzeuge werden durch präzises Reparaturschweißen an den verschlissenen Funktionsflächen instandgesetzt. Material wird gezielt aufgetragen, anschließend per Fräsen, Schleifen oder Erodieren auf Sollmaß nachgearbeitet. So lassen sich Stempel, Matrizen, Schneid-, Stanz- und Biegewerkzeuge mehrfach aufarbeiten, statt sie zu ersetzen. Das verlängert die Werkzeuglebensdauer deutlich.
Hartauftrag bringt für Stanzwerkzeuge, Umformwerkzeuge und Spritzgusswerkzeuge längere Standzeiten und konstante Qualität in der Serienfertigung. Werkzeugverschleiß wird auf die gezielt geschützten Zonen verschoben, die Werkzeugoberfläche bleibt länger maßhaltig. So sinken Ausfallzeiten, Nachschleif-Intervalle und Werkzeugkosten pro produziertem Teil.
Die Qualität wird durch Maßkontrolle und Sichtprüfung gesichert, ergänzt um Schablonen und 3D-Scan. Damit lassen sich Geometrie und Maßhaltigkeit von Stempeln, Matrizen, Kalibriereinsätzen und Spritzgusswerkzeugen nach dem Reparaturschweißen sicher abnehmen. Gerade bei komplexen Konturen ist der 3D-Scan oft die einzige Möglichkeit, alle Funktionsflächen vollständig zu prüfen.
Die Qualität bleibt durch reproduzierbare Prozesse stabil. Das heißt: dokumentierte Schweißparameter, kontrollierte Wärmeführung, qualifizierte Schweißer und definierte Prüfungen für jedes Werkzeug. So lassen sich Werkzeugstandzeit und Maßhaltigkeit bei Stanz-, Umform- und Spritzgusswerkzeugen über viele Reparaturzyklen hinweg gleichbleibend hoch halten.