Höhere Lebensdauer der Bauteile
Eine verschleißfeste Auftragsschicht verlängert die Standzeit beanspruchter Bauteile deutlich. Komponenten halten länger durch, bevor sie ersetzt oder instand gesetzt werden müssen.
Abrasion, Schlag, hohe Temperaturen und Korrosion tragen Bauteile mit der Zeit ab. Mit Auftragschweißen bringen wir gezielt verschleißfeste Schichten auf, die genau diesen Belastungen standhalten. So werden beanspruchte Bauteile von vornherein widerstandsfähiger, statt erst nach dem Verschleiß ersetzt zu werden.
Der gewählte Verschleiß- und Korrosionsschutz richtet sich immer nach der konkreten Beanspruchung. Das verlängert die Standzeit, verlängert Wartungsintervalle und senkt die Kosten für Ersatz und Stillstand.
Eine verschleißfeste Schicht entscheidet darüber, wie lange ein Bauteil im Einsatz bleibt. Auftragschweißen schützt nicht pauschal, sondern gezielt dort, wo die Belastung am höchsten ist.
Eine verschleißfeste Auftragsschicht verlängert die Standzeit beanspruchter Bauteile deutlich. Komponenten halten länger durch, bevor sie ersetzt oder instand gesetzt werden müssen.
Geschützte Bauteile verschleißen langsamer und planbarer. Das reduziert ungeplante Ausfälle und verlängert die Intervalle zwischen Wartung und Werkzeugwechsel.
Nicht jedes Bauteil verschleißt gleichmäßig. Auftragschweißen bringt die Schutzschicht gezielt an die hochbeanspruchten Bereiche, statt das ganze Bauteil aufwendig zu behandeln.
Über die Wahl von Zusatzwerkstoff und Legierung lässt sich die Schicht an die jeweilige Beanspruchung anpassen. So entstehen Oberflächen, die abrasiver, thermischer oder korrosiver Belastung besser standhalten als der ursprüngliche Werkstoff.
Wer Bauteile von vornherein schützt, senkt die Folgekosten aus Ersatz, Reparatur und Stillstand. Der Verschleißschutz amortisiert sich über die verlängerte Einsatzzeit.
Ob Schüttgut, Werkzeugbau oder Anlagentechnik: Verschleißschutz durch Auftragschweißen lässt sich an nahezu jede Bauteil- und Belastungssituation anpassen.
Verschleiß ist nicht gleich Verschleiß. Welche Schutzschicht ein Bauteil braucht, hängt davon ab, wie es beansprucht wird. Meist wirken mehrere Belastungen zusammen, man spricht von einem Beanspruchungskollektiv. Grundsätzlich lassen sich vier Verschleißarten unterscheiden.
Abrasion entsteht, wenn harte Partikel oder raue Oberflächen über das Bauteil gleiten und Material abtragen. Sie ist die häufigste Verschleißart in der Schüttgut- und Förderindustrie. Schutz bieten harte, karbidhaltige Auftragsschichten, die dem Abrieb standhalten.
Bei Adhäsion verschweißen sich Kontaktflächen unter Druck und Bewegung punktuell und reißen wieder auf. Im Extremfall führt das zum Festfressen. Auftragsschichten mit guten Notlaufeigenschaften reduzieren die Neigung zum Anhaften.
Hier reagieren Oberfläche und umgebendes Medium chemisch, etwa durch Oxidation. Das geschwächte Material wird anschließend leichter abgetragen. Korrosionsbeständige Legierungen wirken dieser Kombination aus chemischem und mechanischem Angriff entgegen.
Wechselnde Belastungen führen zu Materialermüdung an der Oberfläche, es entstehen Risse und Ausbrüche. Zähe, belastbare Schichten nehmen die wechselnden Lasten auf, ohne vorzeitig zu zerrütten.
Zunächst klären wir, aus welchem Werkstoff das Bauteil besteht und welchen Belastungen es ausgesetzt ist. Die Materialzusammensetzung lässt sich über Werkszeugnis oder Spektralanalyse bestimmen, die Beanspruchung ergibt sich aus dem Einsatzfall und dem vorliegenden Verschleißbild.
Auf dieser Basis legen wir Zusatzwerkstoff, Legierung und Schichtaufbau fest. Verschleiß- und Korrosionsschutz werden individuell auf das Beanspruchungskollektiv abgestimmt, ebenso das passende Schweißverfahren.
Anschließend wird die Schutzschicht per Auftragschweißen aufgebracht, gezielt an den hochbeanspruchten Bereichen. Je nach Bauteil und Anforderung erfolgt das ein- oder mehrlagig, bei Bedarf mit einer Pufferschicht zum Grundwerkstoff.
Auftragschweißen ist das zentrale Verfahren für wirksamen Verschleißschutz. Welche Variante die richtige ist, hängt von Bauteil, Beanspruchung und geforderter Schicht ab. Wir setzen das passende Auftragschweiß-Verfahren gezielt für Ihre Aufgabe ein.
Beim Laserauftragschweißen wird der Zusatzwerkstoff als Pulver oder Draht über einen Laserstrahl aufgeschmolzen. Das Verfahren mischt sich nur gering mit dem Grundwerkstoff auf und erlaubt präzise, endkonturnahe Schutzschichten. Es eignet sich besonders für hochbeanspruchte Bauteile, bei denen Maßhaltigkeit gefragt ist.
Das WIG-Heißdraht-Auftragschweißen bringt den Zusatzwerkstoff über einen vorgewärmten Draht ein und liefert saubere, porenarme Schutzschichten. Durch die geringe Aufmischung werden geforderte Eigenschaften wie Härte oder Notlaufeigenschaften oft schon in der ersten Lage erreicht.
Beim Plasma-Pulver-Auftragschweißen wird pulverförmiger Zusatzwerkstoff in einem Plasmalichtbogen aufgeschmolzen. Das Verfahren bringt belastbare, verschleißfeste Schichten gezielt auf und eignet sich für Bauteile, bei denen die Verschleißbeständigkeit der Oberfläche im Vordergrund steht.
Das MIG/MAG-Auftragschweißen ist ein wirtschaftliches Verfahren für großflächigen Verschleißschutz. Es bringt in kurzer Zeit Schutzmaterial auf größere Flächen auf und ist dort die richtige Wahl, wo flächiger Schutz gefragt ist.
Das Lichtbogenhandschweißen eignet sich für gezielten Verschleißschutz an einzelnen Stellen oder dort, wo eine automatisierte Bearbeitung nicht wirtschaftlich ist. So lassen sich auch kleinere Bereiche flexibel und ohne großen Rüstaufwand schützen.
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des richtigen Verfahrens und der passenden Lösung.
Wenn Sie Verschleißschutz im eigenen Prozess umsetzen, ist der richtige Schweißzusatz entscheidend. Er bestimmt die Eigenschaften der Beschichtung und damit die Standzeit des Bauteils.
capilla bietet Schweißzusätze für unterschiedlichste Anwendungen – von Standardlösungen bis zu individuell abgestimmten Produkten.
Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.
Hier entstehen Lösungen, die über klassische Ersatzteile hinausgehen. Bauteile werden gezielt vergütet, verstärkt oder vollständig neu aufgebaut.
Das ermöglicht Komponenten, die in dieser Form mit herkömmlichen Ansätzen nicht realisierbar sind.
Beim Auftragschweißen wird per Schweißverfahren verschleißfestes Material auf ein Bauteil aufgebracht. Anders als beim Verbindungsschweißen werden nicht zwei Teile gefügt, sondern es entsteht eine Schutzschicht direkt auf der beanspruchten Oberfläche. Sinnvoll ist das überall dort, wo Bauteile durch Abrasion, Druck, Hitze oder Korrosion verschleißen und ihre Standzeit erhöht werden soll, sei es vorbeugend an Neuteilen oder an Komponenten aus laufender Produktion.
capilla setzt Auftragschweißen gezielt zum Verschleißschutz industrieller Bauteile ein.
Grundsätzlich werden vier Verschleißarten unterschieden: Abrasion durch harte Partikel, Adhäsion durch verschweißende Kontaktflächen, tribochemische Reaktion durch chemischen Angriff und Oberflächenzerrüttung durch wechselnde Belastung. In der Praxis treten sie meist gemeinsam auf, man spricht von einem Beanspruchungskollektiv.
capilla analysiert das Beanspruchungskollektiv Ihres Bauteils und leitet daraus den passenden Schutz ab.
Die Leistung ist branchenübergreifend einsetzbar, von der Baustoff- und Recyclingindustrie über den Werkzeugbau bis zum Maschinen- und Anlagenbau. Geschützt werden vor allem hochbeanspruchte Bauteile wie Schnecken, Mischer, Werkzeuge, Wellen oder Stahlbaukomponenten.
capilla betreut Industriekunden aus allen metallverarbeitenden Branchen.
Ja. Auch Bauteile, die bereits im Einsatz sind, lassen sich nachträglich mit einer Verschleißschutzschicht versehen. Sinnvoll ist das, wenn der Verschleiß bekannt und planbar ist und sich Bearbeitungen in Revisionszeiträume legen lassen.
capilla stimmt den Ablauf so ab, dass er sich in Ihre Wartungs- und Revisionsplanung einfügt.
Vor der Beschichtung werden Werkstoff und Beanspruchung des Bauteils analysiert. Auf dieser Basis werden Zusatzwerkstoff, Legierung und Verfahren ausgewählt.
capilla stimmt jede Verschleißschutzlösung individuell auf den konkreten Einsatzfall ab, statt mit Standardrezepten zu arbeiten.
Das hängt von Bauteil, Beanspruchung und geforderter Schicht ab. Laserauftragschweißen und WIG-Heißdraht liefern präzise Schichten mit geringer Aufmischung, PTA bringt belastbare Schichten gezielt auf, MIG/MAG eignet sich für großflächigen Schutz.
capilla wählt das passende Verfahren gemeinsam mit Ihnen aus und berät zur wirtschaftlichsten Lösung.
Ja. Wird ein Bauteil von vornherein mit einer Schutzschicht versehen, hält es von Anfang an länger durch. Das senkt die Folgekosten aus Ersatz, Reparatur und Stillstand spürbar.
capilla unterstützt sowohl beim vorbeugenden Schutz von Neuteilen als auch beim Schutz bereits beanspruchter Komponenten.
Da Verschleiß meist planbar fortschreitet, lassen sich Schutzmaßnahmen gezielt vorausplanen und in Revisionszeiträume legen. So werden ungeplante Stillstände vermieden.
capilla begleitet Sie dabei, Verschleißschutz als festen Bestandteil Ihrer Instandhaltungsstrategie zu etablieren.
Verschleißschutz schützt ein Bauteil vorbeugend, bevor oder während es verschleißt. Retrofit setzt später an und arbeitet ein bereits verschlissenes Bauteil wieder auf. Beide nutzen Auftragschweißen, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.
capilla bietet beide Leistungen an und empfiehlt den jeweils wirtschaftlichsten Weg.