Verschleißschutz durch gezieltes Auftragschweißen

Verschleißschutz durch gezieltes Auftragschweißen

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Abrasion, Schlag, hohe Temperaturen und Korrosion tragen Bauteile mit der Zeit ab. Mit Auftragschweißen bringen wir gezielt verschleißfeste Schichten auf, die genau diesen Belastungen standhalten. So werden beanspruchte Bauteile von vornherein widerstandsfähiger, statt erst nach dem Verschleiß ersetzt zu werden.

Der gewählte Verschleiß- und Korrosionsschutz richtet sich immer nach der konkreten Beanspruchung. Das verlängert die Standzeit, verlängert Wartungsintervalle und senkt die Kosten für Ersatz und Stillstand.

Wo Verschleißschutz durch Auftragschweißen zum Einsatz kommt

Schüttgut- und Förderindustrie

Schüttgut- und Förderindustrie

In Baustoff-, Zement-, Recycling- und Fördertechnik dominiert abrasiver Verschleiß durch mineralische und gemischte Schüttgüter. Bauteile wie Schnecken, Mischer, Brecher und Rohrbögen lassen sich mit verschleißfesten Auftragsschichten gezielt dort schützen, wo der Materialfluss am stärksten angreift.

Werkzeug- und Umformtechnik

Werkzeug- und Umformtechnik

Werkzeuge, Formen und Gesenke in Schmieden und Pressereien stehen unter hoher Temperatur und großen Druckspitzen. Auftragschweißen bringt warmfeste, beanspruchungsgerechte Schichten auf Schneiden, Konturen und Funktionsflächen und verlängert so die Standzeit der Werkzeuge.

Energie- und Schwerindustrie

Energie- und Schwerindustrie

In Gießereien, Glasindustrie und Kraftwerkstechnik wirken Hitze, chemischer Angriff und mechanische Last zusammen. Funktionsschichten aus dem Auftragschweißen schützen thermisch und chemisch hochbeanspruchte Bauteile und halten sie länger im Prozess.

Maschinen- und Anlagenbau

Maschinen- und Anlagenbau

An Wellen, Lagersitzen, Führungen und Stahlbaukomponenten entsteht Verschleiß durch Reibung, Druck und Korrosion. Mit gezieltem Auftragschweißen werden beanspruchte Bereiche verstärkt und vor erneutem Verschleiß geschützt.

Was Verschleißschutz für Ihre Instandhaltung leistet

Eine verschleißfeste Schicht entscheidet darüber, wie lange ein Bauteil im Einsatz bleibt. Auftragschweißen schützt nicht pauschal, sondern gezielt dort, wo die Belastung am höchsten ist.


                                        Höhere Lebensdauer der Bauteile

Höhere Lebensdauer der Bauteile

Eine verschleißfeste Auftragsschicht verlängert die Standzeit beanspruchter Bauteile deutlich. Komponenten halten länger durch, bevor sie ersetzt oder instand gesetzt werden müssen.


                                        Weniger Stillstände

Weniger Stillstände

Geschützte Bauteile verschleißen langsamer und planbarer. Das reduziert ungeplante Ausfälle und verlängert die Intervalle zwischen Wartung und Werkzeugwechsel.


                                        Schutz genau dort, wo er gebraucht wird

Schutz genau dort, wo er gebraucht wird

Nicht jedes Bauteil verschleißt gleichmäßig. Auftragschweißen bringt die Schutzschicht gezielt an die hochbeanspruchten Bereiche, statt das ganze Bauteil aufwendig zu behandeln.


                                        Mehr Widerstand als der Grundwerkstoff

Mehr Widerstand als der Grundwerkstoff

Über die Wahl von Zusatzwerkstoff und Legierung lässt sich die Schicht an die jeweilige Beanspruchung anpassen. So entstehen Oberflächen, die abrasiver, thermischer oder korrosiver Belastung besser standhalten als der ursprüngliche Werkstoff.


                                        Geringere Kosten über die Lebensdauer

Geringere Kosten über die Lebensdauer

Wer Bauteile von vornherein schützt, senkt die Folgekosten aus Ersatz, Reparatur und Stillstand. Der Verschleißschutz amortisiert sich über die verlängerte Einsatzzeit.


                                        Branchenübergreifend einsetzbar

Branchenübergreifend einsetzbar

Ob Schüttgut, Werkzeugbau oder Anlagentechnik: Verschleißschutz durch Auftragschweißen lässt sich an nahezu jede Bauteil- und Belastungssituation anpassen.

Verschleißarten und Schutzmethoden

Verschleiß ist nicht gleich Verschleiß. Welche Schutzschicht ein Bauteil braucht, hängt davon ab, wie es beansprucht wird. Meist wirken mehrere Belastungen zusammen, man spricht von einem Beanspruchungskollektiv. Grundsätzlich lassen sich vier Verschleißarten unterscheiden.

Abrasion

Abrasion entsteht, wenn harte Partikel oder raue Oberflächen über das Bauteil gleiten und Material abtragen. Sie ist die häufigste Verschleißart in der Schüttgut- und Förderindustrie. Schutz bieten harte, karbidhaltige Auftragsschichten, die dem Abrieb standhalten.

Adhäsion

Bei Adhäsion verschweißen sich Kontaktflächen unter Druck und Bewegung punktuell und reißen wieder auf. Im Extremfall führt das zum Festfressen. Auftragsschichten mit guten Notlaufeigenschaften reduzieren die Neigung zum Anhaften.

Tribochemische Reaktion

Hier reagieren Oberfläche und umgebendes Medium chemisch, etwa durch Oxidation. Das geschwächte Material wird anschließend leichter abgetragen. Korrosionsbeständige Legierungen wirken dieser Kombination aus chemischem und mechanischem Angriff entgegen.

Oberflächenzerrüttung

Wechselnde Belastungen führen zu Materialermüdung an der Oberfläche, es entstehen Risse und Ausbrüche. Zähe, belastbare Schichten nehmen die wechselnden Lasten auf, ohne vorzeitig zu zerrütten.

So entsteht ein wirksamer Verschleißschutz

1. Bauteil und Beanspruchung 
analysieren

Zunächst klären wir, aus welchem Werkstoff das Bauteil besteht und welchen Belastungen es ausgesetzt ist. Die Materialzusammensetzung lässt sich über Werkszeugnis oder Spektralanalyse bestimmen, die Beanspruchung ergibt sich aus dem Einsatzfall und dem vorliegenden Verschleißbild.

2. Schutzschicht und Verfahren auswählen

Auf dieser Basis legen wir Zusatzwerkstoff, Legierung und Schichtaufbau fest. Verschleiß- und Korrosionsschutz werden individuell auf das Beanspruchungskollektiv abgestimmt, ebenso das passende Schweißverfahren.

3. Verschleißschutz auftragen

Anschließend wird die Schutzschicht per Auftragschweißen aufgebracht, gezielt an den hochbeanspruchten Bereichen. Je nach Bauteil und Anforderung erfolgt das ein- oder mehrlagig, bei Bedarf mit einer Pufferschicht zum Grundwerkstoff.

Auftragschweißen für den Verschleißschutz

Auftragschweißen ist das zentrale Verfahren für wirksamen Verschleißschutz. Welche Variante die richtige ist, hängt von Bauteil, Beanspruchung und geforderter Schicht ab. Wir setzen das passende Auftragschweiß-Verfahren gezielt für Ihre Aufgabe ein.

Laserauftragschweißen

Beim Laserauftragschweißen wird der Zusatzwerkstoff als Pulver oder Draht über einen Laserstrahl aufgeschmolzen. Das Verfahren mischt sich nur gering mit dem Grundwerkstoff auf und erlaubt präzise, endkonturnahe Schutzschichten. Es eignet sich besonders für hochbeanspruchte Bauteile, bei denen Maßhaltigkeit gefragt ist.

Laserauftragschweißen

Laserauftragschweißen

WIG-Schweißen

Das WIG-Heißdraht-Auftragschweißen bringt den Zusatzwerkstoff über einen vorgewärmten Draht ein und liefert saubere, porenarme Schutzschichten. Durch die geringe Aufmischung werden geforderte Eigenschaften wie Härte oder Notlaufeigenschaften oft schon in der ersten Lage erreicht.

WIG-Schweißen

WIG-Schweißen

PTA-Schweißen

Beim Plasma-Pulver-Auftragschweißen wird pulverförmiger Zusatzwerkstoff in einem Plasmalichtbogen aufgeschmolzen. Das Verfahren bringt belastbare, verschleißfeste Schichten gezielt auf und eignet sich für Bauteile, bei denen die Verschleißbeständigkeit der Oberfläche im Vordergrund steht.

PTA-Schweißen

PTA-Schweißen

MIG/MAG-Schweißen

Das MIG/MAG-Auftragschweißen ist ein wirtschaftliches Verfahren für großflächigen Verschleißschutz. Es bringt in kurzer Zeit Schutzmaterial auf größere Flächen auf und ist dort die richtige Wahl, wo flächiger Schutz gefragt ist.

MIG/MAG-Schweißen

MIG/MAG-Schweißen

Lichtbogenhandschweißen

Das Lichtbogenhandschweißen eignet sich für gezielten Verschleißschutz an einzelnen Stellen oder dort, wo eine automatisierte Bearbeitung nicht wirtschaftlich ist. So lassen sich auch kleinere Bereiche flexibel und ohne großen Rüstaufwand schützen.

Lichtbogenhandschweißen

Lichtbogenhandschweißen



                                Sie schweißen selbst? Die passenden Schweißzusätze für Ihren Verschleißschutz

Sie schweißen selbst? Die passenden Schweißzusätze für Ihren Verschleißschutz

Wenn Sie Verschleißschutz im eigenen Prozess umsetzen, ist der richtige Schweißzusatz entscheidend. Er bestimmt die Eigenschaften der Beschichtung und damit die Standzeit des Bauteils.

capilla bietet Schweißzusätze für unterschiedlichste Anwendungen – von Standardlösungen bis zu individuell abgestimmten Produkten.

Zu den Schweißzusätzen

Weitere Lösungen für Instandsetzung und Fertigung

Je nach Anwendung sind unterschiedliche Ansätze sinnvoll – vom Auftragschweißen bis zur vollständigen Neufertigung. Unsere Leistungen greifen ineinander und ermöglichen eine gezielte Auswahl des richtigen Wegs.

RetroFit

RetroFit

RetroFit

Bestehende Bauteile gezielt weiterentwickeln und an neue Anforderungen anpassen.
Für bessere Performance, längere Standzeiten und höhere Wirtschaftlichkeit.

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Reparatur

Reparatur

Reparatur

Beschädigte oder verschlissene Bauteile instandsetzen und wieder einsatzfähig machen.
Für schnelle Lösungen und reduzierte Stillstandzeiten.

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Additive Neufertigung / 3D Druck

Additive Neufertigung / 3D Druck

Additive Neufertigung / 3D Druck

Bauteile mit Lasertechnologie gezielt aufbauen und optimieren.Für Anwendungen, die mit klassischen Verfahren nicht abbildbar sind.

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Ersatz- und Verschleißteile

Ersatz- und Verschleißteile

Ersatz- und Verschleißteile

Optimierte Komponenten für stark beanspruchte Anwendungen.
Für geringeren Verschleiß und reduzierte Ausfälle im Betrieb.

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Beschichtung und Bauteilfertigung – neu gedacht

Im Laser-Kompetenz-Zentrum bündelt capilla moderne Technologien für Beschichtung und Bauteilfertigung.

Hier entstehen Lösungen, die über klassische Ersatzteile hinausgehen. Bauteile werden gezielt vergütet, verstärkt oder vollständig neu aufgebaut.

Das ermöglicht Komponenten, die in dieser Form mit herkömmlichen Ansätzen nicht realisierbar sind.

Mehr über das capilla LKZ

Häufige Fragen zu Verschleißschutz und Auftragschweißen

Beim Auftragschweißen wird per Schweißverfahren verschleißfestes Material auf ein Bauteil aufgebracht. Anders als beim Verbindungsschweißen werden nicht zwei Teile gefügt, sondern es entsteht eine Schutzschicht direkt auf der beanspruchten Oberfläche. Sinnvoll ist das überall dort, wo Bauteile durch Abrasion, Druck, Hitze oder Korrosion verschleißen und ihre Standzeit erhöht werden soll, sei es vorbeugend an Neuteilen oder an Komponenten aus laufender Produktion.

capilla setzt Auftragschweißen gezielt zum Verschleißschutz industrieller Bauteile ein.

Grundsätzlich werden vier Verschleißarten unterschieden: Abrasion durch harte Partikel, Adhäsion durch verschweißende Kontaktflächen, tribochemische Reaktion durch chemischen Angriff und Oberflächenzerrüttung durch wechselnde Belastung. In der Praxis treten sie meist gemeinsam auf, man spricht von einem Beanspruchungskollektiv.

capilla analysiert das Beanspruchungskollektiv Ihres Bauteils und leitet daraus den passenden Schutz ab.

Die Leistung ist branchenübergreifend einsetzbar, von der Baustoff- und Recyclingindustrie über den Werkzeugbau bis zum Maschinen- und Anlagenbau. Geschützt werden vor allem hochbeanspruchte Bauteile wie Schnecken, Mischer, Werkzeuge, Wellen oder Stahlbaukomponenten.

capilla betreut Industriekunden aus allen metallverarbeitenden Branchen.

Ja. Auch Bauteile, die bereits im Einsatz sind, lassen sich nachträglich mit einer Verschleißschutzschicht versehen. Sinnvoll ist das, wenn der Verschleiß bekannt und planbar ist und sich Bearbeitungen in Revisionszeiträume legen lassen.

capilla stimmt den Ablauf so ab, dass er sich in Ihre Wartungs- und Revisionsplanung einfügt.

Vor der Beschichtung werden Werkstoff und Beanspruchung des Bauteils analysiert. Auf dieser Basis werden Zusatzwerkstoff, Legierung und Verfahren ausgewählt.

capilla stimmt jede Verschleißschutzlösung individuell auf den konkreten Einsatzfall ab, statt mit Standardrezepten zu arbeiten.

Das hängt von Bauteil, Beanspruchung und geforderter Schicht ab. Laserauftragschweißen und WIG-Heißdraht liefern präzise Schichten mit geringer Aufmischung, PTA bringt belastbare Schichten gezielt auf, MIG/MAG eignet sich für großflächigen Schutz.

capilla wählt das passende Verfahren gemeinsam mit Ihnen aus und berät zur wirtschaftlichsten Lösung.

Ja. Wird ein Bauteil von vornherein mit einer Schutzschicht versehen, hält es von Anfang an länger durch. Das senkt die Folgekosten aus Ersatz, Reparatur und Stillstand spürbar.

capilla unterstützt sowohl beim vorbeugenden Schutz von Neuteilen als auch beim Schutz bereits beanspruchter Komponenten.

Da Verschleiß meist planbar fortschreitet, lassen sich Schutzmaßnahmen gezielt vorausplanen und in Revisionszeiträume legen. So werden ungeplante Stillstände vermieden.

capilla begleitet Sie dabei, Verschleißschutz als festen Bestandteil Ihrer Instandhaltungsstrategie zu etablieren.

Verschleißschutz schützt ein Bauteil vorbeugend, bevor oder während es verschleißt. Retrofit setzt später an und arbeitet ein bereits verschlissenes Bauteil wieder auf. Beide nutzen Auftragschweißen, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.

capilla bietet beide Leistungen an und empfiehlt den jeweils wirtschaftlichsten Weg.