Schweisszusätze von capilla – Made in Germany

Schweisszusätze von capilla – Made in Germany

Als einer der letzten konzernunabhängigen Hersteller liefern wir Schweißzusatzwerkstoffe für alle gängigen Schweißverfahren, Werkstoffe und Beanspruchungsarten – von un- und mittellegierten Stählen über nichtrostende und hitzebeständige Werkstoffe bis hin zu korrosions- und verschleißbeständigen Hartauftragsschichten nach Schüttgutspezifikation.

Unser Sortiment umfasst Stabelektroden, Schweißdraht, Fülldrahtelektroden, Schweißstäbe und Pulverwerkstoffe – jeweils exakt abgestimmt auf den Einsatz, für stabile Prozesse und reproduzierbare Ergebnisse. Grundlage dafür ist unsere enge Verbindung zur Praxis: Unsere Anwendungsberater kennen die Anforderungen im Schweißprozess oft aus eigener Erfahrung und legen Wert auf einfaches, sicheres Handling, das die Prozesssicherheit im täglichen Einsatz erhöht.

Über unseren Produktfilter finden Sie den passenden Schweißzusatz.

Filter
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Pascal Schünemeier

Vertriebsleitung

Sie haben Fragen zu unseren Schweißzusatzstoffen oder brauchen eine Auswahlberatung?

Sortiment

1 - 6 von 463 Ergebnissen
Produktbild capilla® 30 K RLD
Un- bis mittellegierte Stähle
EN ISO 17632-A
T 38 Z W N 3
AWS A 5.20
~E 70 T - 4
Produktbild capilla® 30 MAG
Un- bis mittellegierte Stähle
Werkst.-Nr.
1.5125
EN ISO 14341-A
G 42 4 C1 / M21 3 Si 1
EN 440
G 42 4 / G 3 Si
AWS A 5.18
ER 70 S - 6
Produktbild capilla® 30 S
Un- bis mittellegierte Stähle
EN ISO 2560-A
E 42 0 RC 11
EN 499
E 42 0 RC 11
AWS A 5.1
E 6013
Produktbild capilla® 30 W
Un- bis mittellegierte Stähle
EN ISO 2560-A
E 38 2 RB 12
EN 499
E 38 2 RB 12
AWS A 5.1
E 6013
Produktbild capilla® 30 WIG
Un- bis mittellegierte Stähle
Werkst.-Nr.
1.5125
EN ISO 636-A
W 42 5 / W 3 Si 1
AWS A 5.18
ER 70 S - 6
Produktbild capilla® 30-170
Un- bis mittellegierte Stähle
EN ISO 2560-A
E 42 0 RR 53
EN 499
E 42 0 RR 53
AWS A 5.1
E 7024 - 1
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                                Kundenspezifische Schweißelektroden und Stabelektroden

Kundenspezifische Schweißelektroden und Stabelektroden

Nicht jede Schweißaufgabe lässt sich mit Standardprodukten lösen. capilla produziert Schweißelektroden und Stabelektroden deshalb auch als Sonderanfertigung – mit eigener Entwicklung und Fertigung in Deutschland.

Unsere Anwendungsberater entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung. Zusammensetzung, Umhüllung und mechanisch-technologische Eigenschaften werden präzise auf Werkstoff, Schweißverfahren und Einsatzbedingungen abgestimmt.

Zur Individuellen Anfrage

Schweißzusätze Service-Tools

Unsere Service-Tools unterstützen Sie bei der Auswahl des richtigen Schweißzusatzes und bei schweißtechnischen Fragestellungen. Sie helfen dabei, Werkstoffe richtig zu kombinieren, Parameter zu berechnen und typische Fehlerquellen beim Schweißen zu vermeiden.

Auswahlhilfe für Mischverbindungen

Beim Schweißen unterschiedlicher Werkstoffe entstehen besondere Anforderungen an Zusatzwerkstoffe. Unsere Auswahlhilfe unterstützt Sie dabei, geeignete Schweißzusätze für Mischverbindungen schnell und sicher zu bestimmen.

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Schweißtechnische Berechnung

Mit unseren Berechnungstools können wichtige schweißtechnische Parameter schnell ermittelt werden. Dazu gehören unter anderem das Schäffler-Diagramm oder Berechnungen für Vorwärmtemperaturen und Werkstoffkombinationen.

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Vermeidung von Schweißfehlern

Typische Schweißfehler entstehen häufig durch ungeeignete Parameter, falsche Zusatzwerkstoffe oder ungünstige Werkstoffkombinationen. Unsere Fachartikel helfen dabei, Ursachen zu erkennen und stabile Schweißprozesse sicherzustellen.

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Häufige Fragen zu Schweißzusätzen

Schweißzusätze werden nach ihrer Form in mehrere Hauptgattungen unterteilt: Stabelektroden, Massivdrähte, Fülldrahtelektroden, Schweißstäbe, Schweißpulver und Schweißbänder. Jede Gattung ist auf bestimmte Schweißverfahren und Anwendungsfälle abgestimmt.

Stabelektroden werden beim Lichtbogenhandschweißen (E-Hand, Verfahren 111) eingesetzt und nach Umhüllungstyp unterschieden – rutil, basisch, zellulose oder Mischtypen. Massivdrähte und Fülldrahtelektroden kommen beim MIG/MAG-Schweißen (Verfahren 131/135/136) zum Einsatz, Schweißstäbe beim WIG- und Gasschweißen (141/311). Schweißpulver werden beim Unterpulverschweißen sowie beim Plasma- und Laserauftragschweißen verwendet. Die Auswahl richtet sich nach Werkstoff, Verfahren, Position, Beanspruchung und geforderter Nahtqualität.

capilla führt alle Hauptgattungen in über 10.000 Artikeln und entwickelt auf Anfrage auch Sonderanfertigungen.

Der passende Schweißzusatz wird primär nach dem Grundwerkstoff und dem eingesetzten Schweißverfahren ausgewählt. Ziel ist eine artgleiche oder bewusst artverschiedene Schweißverbindung mit den geforderten mechanisch-technologischen Eigenschaften.

Bei un- und niedriglegierten Stählen orientiert sich die Auswahl an Festigkeit, Streckgrenze und Kerbschlagarbeit (z. B. SG2, SG3 nach DIN EN ISO 14341). Bei nichtrostenden Stählen muss die Legierungszusammensetzung zum Grundwerkstoff passen, um Korrosionsbeständigkeit und Gefügestabilität sicherzustellen. Für Werkzeugstähle, Sondergüten oder Verschleißschutz-Anwendungen wird der Zusatz gezielt auf Härte, Zähigkeit und Beanspruchungsart abgestimmt. Bei Mischverbindungen oder schwer schweißbaren Werkstoffen sind oft Sonderzusätze erforderlich.

Die capilla-Anwendungsberater unterstützen bei der Auswahl auf Basis von Werkstoffanalyse, Verfahren, Beanspruchung und Norm.

Für Verschleißschutz kommen spezielle Hartauftragszusätze zum Einsatz – meist auf Eisen-, Nickel- oder Kobaltbasis, häufig mit eingebetteten Hartstoffen wie Wolframkarbid, Chromkarbid oder Komplexkarbiden. Die Auswahl richtet sich nach der dominierenden Verschleißart: Abrasion, Erosion, Schlag, Reibung oder Kombinationsbeanspruchung.

Typische Produkte sind Fülldrahtelektroden für das MIG/MAG- und Offenlichtbogenschweißen, Stabelektroden für das E-Hand-Auftragschweißen, Pulverwerkstoffe für Plasmapulver-Auftragschweißen (PTA) und Laserauftragschweißen sowie flexible Hartauftragskordeln für das Autogenlöten. Bei extremen Beanspruchungen werden die Hartphasen-Anteile, Karbidgrößen und Matrixlegierungen exakt auf das Verschleißbild abgestimmt.

capilla ist Pionier im Verschleißschutz nach Schüttgutspezifikation und entwickelt Zusätze gezielt für das jeweilige Anwendungsprofil.

Für Reparaturschweißungen werden Schweißzusätze gewählt, die zum Grundwerkstoff des beschädigten Bauteils passen und den ursprünglichen Eigenschaftsverlauf möglichst wiederherstellen. Häufig kommen Sonderelektroden mit hoher Rissunempfindlichkeit und gutem Spalt-Überbrückungsverhalten zum Einsatz.

Typische Anwendungen sind Reparaturen an Gusseisen (z. B. mit Nickel- oder NiFe-Elektroden), an Werkzeugstählen (mit angepassten Härte- und Zähigkeitsprofilen), an verschlissenen Bauteilen wie Schnecken, Walzen oder Mischern (mit Hartauftragszusätzen) sowie an unbekannten oder schwer identifizierbaren Werkstoffen (mit universellen Reparaturelektroden auf Nickel- oder austenitischer Basis). Vor- und Zwischenlagenwärme, Schweißfolge und Nachwärmebehandlung sind dabei oft genauso wichtig wie der Zusatz selbst.

capilla bietet ein breites Sortiment an Reparaturzusätzen und unterstützt mit Anwendungsberatung bei der Verfahrens- und Werkstoffauswahl.

Schweißzusätze werden international nach DIN EN ISO-Normen klassifiziert, die jeweils für eine Werkstoffgruppe und Produktform gelten. Die Norm beschreibt chemische Zusammensetzung, mechanisch-technologische Eigenschaften und Klassifizierungssystem.

Wichtige Beispiele: DIN EN ISO 2560 für umhüllte Stabelektroden zum Schweißen unlegierter Stähle, DIN EN ISO 14341 für Massivdrähte und Drahtelektroden, DIN EN ISO 17632 für Fülldrahtelektroden, DIN EN ISO 3581 für nichtrostende Stabelektroden, DIN EN ISO 14343 für nichtrostende Drähte und Stäbe, DIN EN ISO 18275 für hochfeste Stabelektroden sowie DIN EN ISO 14174 für Schweißpulver. Die Schweißverfahren selbst sind nach DIN EN ISO 4063 nummerisch kodiert (z. B. 111 E-Hand, 135 MAG, 141 WIG).

capilla fertigt nach DIN EN ISO 9001 und liefert sämtliche Zusätze mit den jeweils geltenden Norm-Klassifizierungen und Werkszeugnissen.

Individuell entwickelte Schweißzusätze werden benötigt, wenn Standardprodukte die geforderten Eigenschaften nicht erfüllen – etwa bei ungewöhnlichen Werkstoffkombinationen, extremen Beanspruchungen, spezifischen Schüttgut-Verschleißbildern oder OEM-Spezifikationen mit besonderen Anforderungen. Typische Auslöser sind: Werkstoffe ohne Standardentsprechung, Verschleißbilder mit speziellen Korn-, Härte- oder Temperaturkombinationen, sicherheitsrelevante Bauteile mit erhöhten Anforderungen an Kerbschlagzähigkeit oder Rissresistenz sowie Anwendungen mit kombinierter Beanspruchung aus Verschleiß, Korrosion und Hitze. Eine Sonderanfertigung umfasst meist die Anpassung von Legierungszusammensetzung, Umhüllung, Karbidanteil oder Drahtkonstruktion.

capilla entwickelt und fertigt Sonderzusätze in eigener Produktion in Deutschland – auf Basis der Anwendungsanalyse durch capilla-Berater.

Mischverbindungen erfordern Schweißzusätze, die unterschiedliche Legierungssysteme metallurgisch sicher verbinden, ohne spröde Phasen, Risse oder Korrosionsangriff zu erzeugen. Häufig werden austenitische oder Nickelbasis-Zusätze eingesetzt, weil sie ein günstiges Aufnahmevermögen für Legierungselemente und ein zähes Gefüge bieten.

Typische Anwendungsfälle: nichtrostender Stahl auf unlegierten Stahl (z. B. mit Zusätzen vom Typ 309L), warmfeste auf unlegierte Stähle, Schwarz-Weiß-Verbindungen in der Anlagentechnik oder Verbindungen zwischen Nickelbasis- und Stahlwerkstoffen (mit Nickelbasis-Zusätzen wie NiCr- oder NiCrMo-Typen). Wichtige Auswahlkriterien sind das Schaeffler- bzw. DeLong-Diagramm, die zu erwartende Aufmischung und die Betriebstemperatur der Verbindung.

capilla bietet ein abgestimmtes Sortiment für Mischverbindungen und unterstützt bei der Zusatzauswahl auf Basis der jeweiligen Werkstoffpaarung.

SG2 und SG3 sind Massivdrähte zum MAG-Schweißen un- und niedriglegierter Stähle nach DIN EN ISO 14341. Der Hauptunterschied liegt in den Festigkeitseigenschaften: SG3 weist höhere Mangan- und Silizium-Gehalte auf als SG2 und erzielt damit höhere Streckgrenzen und Zugfestigkeiten im Schweißgut.

SG2 wird typischerweise für Bau- und Konstruktionsstähle mit Streckgrenzen bis ca. 460 N/mm² eingesetzt und ist der meistverwendete MAG-Schweißdraht im Stahlbau. SG3 eignet sich für höherfeste Anwendungen, etwa Feinkornbaustähle, und kommt zum Einsatz, wenn das Schweißgut die Festigkeit des Grundwerkstoffs erreichen oder übertreffen soll. Beide Drähte werden unter Mischgas (Argon/CO₂) oder reinem CO₂ verschweißt.

capilla liefert SG2 und SG3 in allen gängigen Drahtdurchmessern und Gebindeformen sowie Sonderdrähte für höhere Festigkeitsklassen.

Für das Schweißen von nichtrostenden Stählen (Edelstahl) werden Schweißzusätze nach DIN EN ISO 14343 verwendet – sowohl als Massivdraht für MAG- und WIG-Schweißen als auch als Schweißstab für das WIG-Verfahren. Die Auswahl richtet sich nach der Werkstoffsorte des Grundmaterials.

Für austenitische Standardstähle wie 1.4301 (V2A) oder 1.4307 wird typischerweise der Zusatz Typ 308L eingesetzt, für höher legierte Sorten wie 1.4404 oder 1.4571 (V4A) der Typ 316L oder 318. Für Mischverbindungen oder bei Aufmischung mit unlegiertem Stahl kommt häufig Typ 309L zum Einsatz. Beim MAG-Schweißen wird mit aktiven Mischgasen mit geringem CO₂-Anteil geschweißt, beim WIG-Schweißen mit reinem Argon oder Argon-Wasserstoff-Gemischen.

capilla führt Edelstahl-Schweißdrähte und -stäbe in allen gängigen Klassifizierungen sowie Sondertypen für hochlegierte und Sonderwerkstoffe.

Fülldrahtelektroden sind Schweißzusätze mit metallischer Hülle und einem Kern aus Pulvermischung (Schlackenbildner, Legierungselemente, Lichtbogenstabilisatoren). Sie kombinieren die hohe Abschmelzleistung des MAG-Schweißens mit den metallurgischen Eigenschaften klassischer Stabelektroden.

Vorteile: höhere Abschmelzleistung und Schweißgeschwindigkeit als Massivdraht, sehr gute Spalt-Überbrückung, gute Eigenschaften in Zwangslagen, flexible Anpassung der Legierungszusammensetzung über die Pulverfüllung sowie gute Sichtbarkeit des Schmelzbads. Nachteile: höherer Preis pro Kilogramm Schweißgut als Massivdraht, Schlackeentfernung erforderlich bei schlackeführenden Typen, höhere Anforderungen an Drahtvorschub und Lagerung (Feuchtigkeitsempfindlichkeit). Fülldrahte werden unterteilt in selbstschützende (ohne Schutzgas) und schutzgasgeführte Typen, jeweils mit rutiler, basischer oder Metallpulverfüllung.

capilla führt Fülldrahtelektroden für un-/niedriglegierte Stähle, nichtrostende Stähle sowie für Verschleißschutz-Anwendungen mit verschiedenen Hartphasen-Systemen.